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Neues Buch: »Der Tagtraumtänzer Lu Revas«

Cover von »Der Tagtraumtänzer Lu Revas«

Ist es ein Roman? Ist es ein Spielbuch? Nein! Es ist … ein ziemlich abgefahrenes Buchprojekt, befürchte ich. Abgefahrene Buchprojekte neigen ja nicht unbedingt dazu, zum Bestseller zu werden. Aber »Der Tagtraumtänzer Lu Revas« ist mir einfach so passiert. Wobei »einfach so« missverständlich ist – denn es steckt durchaus eine ganze Menge Zeit, Arbeit und geschundene Nerven drin. Ich meine mit »einfach so«, dass mich diese Idee überfallen, nachts nicht mehr schlafen lassen und von anderen Schreibprojekten abgehalten hat. Ich hatte diesen Drang, diese Geschichte zu erzählen – und konnte (wollte?) nichts dagegen tun.

Worum geht’s in »Der Tagtraumtänzer Lu Revas«?

Es geht um einen Jungen namens Lu, der gerne tagträumt. Sehr oft und sehr intensiv … Moment, das klingt doch wie die interaktive Kurzgeschichte »Lu Revas, Daydream Addict«! Ja, stimmt. Dies ist die Kerngeschichte, um die sich ein weiterer Handlungsbogen entspinnt. Nämlich folgende:

Eine Frau namens Vi erhält über Umwege ein kleines Büchlein, das ihre Jugendliebe Lu, den sie seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat, geschrieben hat. Sie liest die phantasievolle Kurzgeschichte und fügt ihre Gedanken als Randnotizen hinzu, bevor sie ihm das Büchlein zurückschickt. Wenig später erreicht sie das Buch wieder – mit weiteren Randnotizen von Lu. Eine Unterhaltung über Vergangenes, Tagträume und das Leben entsteht, die sowohl Vi als auch Lu die Augen öffnet.

Was ist so abgefahren an dem Buch?

Das Buch erzählt nicht einfach die oben genannte Geschichte aus einer gewöhnlichen Erzählerperspektive. Der Leser schlüpft in die Rolle einer dritten Person, die das Büchlein mit den Randnotizen und hineingelegten Briefen findet – und sich erst mal zurecht finden muss. Denn die Geschichte ist langsam gewachsen: Das Buch ging mehrere Male und mit zeitlichem Abstand durch Vis und Lus Hände, bis es so geworden ist, wie der Leser es nun in den Händen hält. Doch dieser sieht alle Anmerkungen – zeitlich unsortiert – auf einen Blick.

Mit anderen Worten: Neben der Erzählperspektive ist vor allem das Layout das Abgefahrene an dem Buch! Denn die Schriftarten, die Farben usw. sind genauso bedeutungstragend wie die Wörter.

Wie man das Buch am besten liest?

Auf den Buchseiten laufen mehrere Geschichten und Unterhaltungsstränge parallel ab und es gleicht ein wenig einem Detektivspiel, wie nun was zusammenhängen könnte. Aber im Laufe der Geschichte (bzw. Buchseiten) klären sich die meisten Unklarheiten auf. Wie genau das Buch nun zu lesen ist – alles parallel, mit hin- und herblättern oder versuchen, die Chronologie nachzuverfolgen – das möchte ich gern dem Leser überlassen. Es gibt kein richtig oder falsch!

Die Ausgaben

Das Buch erscheint im Juni 2019 als Hardcover, Taschenbuch und Kindle-eBook! Alle Ausgaben sind farbig gestaltet.

(Natürlich lässt sich »Der Tagtraumtänzer Lu Revas« auch auf einem eBook-Reader lesen, selbst wenn er ein Schwarzweiß-Display hat. Ich empfehle dennoch eine der beiden gedruckten Versionen!)

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