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Visitenkarten für meinen Roman „Karma und Sue“

Visitenkarten zum Roman "Karma und Sue"

Mit dem Marketing kann ein Autor nie früh genug anfangen. Da ich beruflich in der Literatur-/Selfpublishing-Szene zu tun habe, betone ich das immer wieder. Und da mein Roman „Karma und Sue“, von dem ich schon einige Male berichtet habe, dieses Jahr noch erscheinen soll, mache ich mir natürlich selbst ein paar Gedanken zum Roman-Marketing.

Ich bin eingeladen worden, am 6. Juli 2014 beim Autorentag am Tankumsee in Isenbüttel aus „Karma und Sue“ vorzulesen. Ja, richtig – obwohl der Roman noch gar nicht fertig ist. Wie ich an diese Veranstaltung herangekommen bin? Durch pures Vitamin B. Ich bin mit der Veranstalterin – selbst Autorin – Telse Maria Kähler bekannt, wir haben schon zusammengearbeitet. Auch die anderen Autoren bei der Veranstaltung kenne ich größtenteils. Ich bin sozusagen mehr oder weniger hineingerutscht – aber man muss solche Gelegenheiten einfach beim Schopfe packen.

Was mache ich nun, wenn ich aus meinem noch nicht fertigen Manuskript lese und es den Zuhörern auch noch gefällt? Wir wollen ja von dem besten Szenario ausgehen. ;) Ich muss ihnen etwas in die Hand drücken können, womit sie mich und mein Buch wiederfinden können, wenn es endlich fertig ist. Aus diesem Grund habe ich Visitenkarten drucken lassen, auf denen vorne das Cover von „Karma und Sue“ drauf ist. Mit dem Titel und dem Autoren-Pseudonym sollten interessierte Leser in der Lage sein, mein Buch aufzustöbern.

Aber das ist nicht genug – denn aus den Augen, aus dem Sinn – wer behält denn so eine Visitenkarte, wenn nicht mal feststeht, wann genau das Buch erscheint? Selbst wenn die Leseprobe im Juli noch so gefallen hat – bis zum Herbst ist man doch auf tausend andere interessante Buchtitel gestoßen, da wird man diese Visitenkarte doch nicht extra aufheben, um sich später auf die Suche nach diesem einen Buch zu machen …

Aus diesem Grund habe ich etwas anderes mit den Visitenkarten vor, als sie einfach nur im Publikum zu verteilen.

Und zwar ist mein langfristiger Plan, eine treue Leserschaft für meine Lemonbits-Titel aufzubauen. Wenn ich einmal jemanden gefunden habe, der meine Geschichten mag, dann mag die Person vielleicht auch meine zukünftigen Geschichten. Daher würde ich gern, jedes Mal, wenn ich etwas Neues veröffentliche, genau diese Leser per Mail benachrichtigen. Ich will mir also eine E-Mail-Liste aufbauen.

Nicht falsch verstehen: Ich will keine spammigen Werbemails verschicken! Ich will den Lesern einfach nur anbieten: „Hey, dir hat mein Buch Karma und Sue so sehr gefallen, dass du mir deine Mail-Adresse gegeben hast. Vielleicht magst du auch meinen neuen Roman Der Hunderipper von Pune? Ich wollte dir nur Bescheid sagen, dass er zum Erscheinen für kurze Zeit nur 99 Cent als eBook kostet.“ So etwas in der Art.

Oder in der jetzigen Situation: „Mein erster Roman ist bald veröffentlich und ich suche noch Testleser, die mir schonungslos ihre Meinung sagen! Wenn du mir deine Mail-Adresse gibst, schicke ich dir gern ein kostenloses Rezensionsexemplar.“ Dieses Angebot steht in ähnlichen Worten auf der Rückseite meiner Visitenkarte. Ich habe sie auf einem Papier drucken lassen, das gut beschreibbar ist. Und so hoffe ich, dass interessierte Zuhörer am Tankumsee mir meine Visitenkarten wieder zurückgeben, mit ihrer Mail-Adresse, unter der ich sie erreichen kann. (Diese Adressen würde ich nicht gnadenlos in eine E-Mail-Liste stopfen – dazu müssen sich die Leser in spe schon selbst anmelden. Aber ich habe zumindest die Erlaubnis, sie einmalig anzuschreiben … und dann kann ich ja nett erwähnen, dass es eine E-Mail-Liste gibt, auf der sie sich eintragen können, um weitere Angebote dieser Art zu erhalten.)

Dann dachte ich: Wie viele Besucher mögen da wohl zum Autorentag kommen? Wie viele Visitenkarten kann ich verteilen? Was mache ich mit den Visitenkarten, wenn der Großteil übrig bleibt und ich irgendwann mal keine gratis Rezensionsexemplare von „Karma und Sue“ verschenken will?

Die Antwort liefert eine meiner Lieblings-Online-Druckereien: MOO Print.

Denn hier kann man zu einer Vorderseite – ohne Aufpreis – mehrere unterschiedliche Rückseiten hochladen. So hat nur ein Viertel meiner „Karma und Sue“-Visitenkarten den Testleser-Aufruf hinten drauf, ein Viertel zeigt den Klappentext, ein weiteres Viertel listet sämtliche Online-Auftritte von Lemonbits und Karma Yourself auf und das letzte Viertel verrät nur den Link zu meiner „Karma und Sue“-Unterseite hier auf dem Blog. Auf allen Karten ist genug Platz, um mir als potenzieller Testleser die Mailadresse aufzuschreiben. Aber sollte etwas nach der Aktion übrig bleiben, kann ich die restlichen Karten auch weiterhin benutzen.

Visitenkarten-Set für Roman "Karma und Sue"Was kostet der Spaß? Ich habe für 50 Visitenkarten auf beschreibbarem Ökopapier inklusive Versand und Steuern 22,96 Euro bezahlt. Das sind 46 Cent pro Karte. Wenn ich davon ausgehe, zumindest 5 zukünftige Fans dadurch zu finden, dann ist das eine Investition von 4,59 Euro pro Fan.

Ob mein Plan aufgeht? Ich werde berichten!

Wer selbst gern MOO Print ausprobieren möchte, den bitte ich, über meinen MOO-Empfehlungslink zu gehen. Denn so bekomme ich auf meine nächste Bestellung einen kleinen Rabatt. Ich danke euch!

Ach ja, und falls jemand von euch selbst Interesse hat, „Karma und Sue“ oder andere Texte von mir zu lesen, der kann sich natürlich liebend gern in meine E-Mail-Liste eintragen! :)

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